Restaurierte Fahne wieder in der Heimat angekommen

 

Die Mitglieder der ASG präsentieren die restaurierte Fahne von 1950 beim Grenzlandschießen in Kranenburg

 

Nach aufwändiger Restaurierung ist die am 30. April 1950 geweihte Fahne endlich wieder in der Heimat eingetroffen. Sie kann ab sofort im Schützenhaus bewundert werden.

Um den Wert der Vereinsfahne aus dem Jahr 1950 zu erhalten wurde zum Ende des vergangenen Jahres die Firma Fahnen Kössinger aus Regensburg, ein Fachbetrieb für Fahnenstickerei, mit der Restaurierung der Vereinsfahne beauftragt.

Am Hirschkopf ist die Stickerei fast komplett erneuert worden. Außerdem sind alle Goldschnüre neu verfestigt worden. Die Seite mit der Schießscheibe ist komplett restauriert worden. Hier wurde beispielsweise der Grundstoff in havannafarbenen Fahnenrips neu eingesetzt. "Die Fahne ist somit für die nächsten Jahrzehnte haltbar", so die Aussage der Firma. Um die Eigenmittel für die Restaurierung so gering wie möglich zu halten, sind Spenden herzlich willkommen.

 

Zur Geschichte der Fahne

Die jetzt restaurierte Fahne ist die 2. Vereinsfahne der ASG Nütterden. Nachdem die erste Fahne aus dem Gründungsjahr 1921 nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr aufzufinden war, wurde die neue Fahne im April 1950 vom Landrat Albers unter Mitwirkung der ganzen Bevölkerung eingeweiht.

Die wohl als "Kriegsbeute" nach Tilburg in Holland verschleppte Fahne aus dem Gründungsjahr tauchte jedoch im Frühjahr 1953 wieder auf. Die Patres im Kloster erkannten den zivilen Charakter und gaben Nachricht.

Der Verein ist somit bis heute in stolzem Besitz von zwei Vereinsfahnen. 

 

 Die neu restaurierte Vereinsfahne aus dem Jahr 1950 (Vorder- und Rückansicht)

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